Historischer Arbeitskreis

in Ahrensburg  

Die Rantzaus in Ahrensburg

Die Grafen v. Schimmelmann

Die Nachkommen 

des Schatzmeisters

Schlösser, Stadtpalais

und ein Mausoleum

Dreieckshandel

Die Schimmelmannschen

Plantagen in der Karibik

H.C. Schimmelmann und

sein "Weißes Gold"

Der Schimmelmannsche  

Wirtschaftskreislauf

H.C. Schimmelmann

in seiner Zeit

Der letzte Schimmelmann

verlässt Ahrensburg

Hans Schadendorff

Alfred Rust 

Geschichte des Gutshofs

Geschichte des Marstalls

 

 Schlösser, Stadtpalais und ein Mausoleum

Schloss Ahrensburg

Das Schloss Ahrensburg war die Sommerresidenz für Heinrich Carl Schimmelmann bis 1778. Seit 1955 ist es ein Museum für die adlige Wohnkultur des 18. und 19. Jahrhunderts in Schleswig-Holstein. Gründer des Museums war der Ahrensburger Dipl.-Ing. Hans Schadendorff. Ein Teil der umfangreichen Mobiliar-, Porzellan- und Gemäldesammlung stammt noch aus dem Nachlass des Familienkreises der Schimmelmanns.

Schloss Lindenborg 

(bei Aalborg in Dänemark)

H. C. Schimmelmann kaufte 1762 Schloss Lindenborg von Adam Gottlob Graf v. Moltke, der Oberhofmarschall unter den dänischen Königen Frederik V. und Christian VII. war.

1779 wurde H. C. Schimmelmann in den Lindenborger Lehnsgrafenstand erhoben. Schloss und Gut Lindenborg befinden sich heute im Besitz einer Stiftung. Gräfin Elisabeth und ihr Bruder Graf Ove von Schimmelmann sind Stiftungsmitglieder.

Schloss Wandsbek

1762 kaufte H. C. Schimmelmann das Schloss Wandsbek (ehemals Wandsbeck). Er ließ es nach den Plänen seines Architekten Carl Gottlob Horn neu aufbauen. Von 1778 bis zu seinem Tod im Jahre 1782 diente es ala Alterswohnsitz.

Auf dem Gutsgelände siedelte er viele Gewerbebetriebe an, z.B.  Kornbrennereien, Loh-, Säge- und Pulvermühlen, eine Ziegelbrennerei ‚ Brauereien‚ Amidan- (Stärkemehl) und Kattunfabriken. So entstand der Fabrikort Wandsbek. H. C. Schimmelmann gewährte Steuer- und Kredithilfen. Der Grundstücksspekulant Johann Carstenn erwarb 1861 das unbewohnte Schloss. Er ließ es abreißen und verkaufte die Liegenschaft ‚ in kleine Parzellen aufgeteilt.

Gottorpsches Palais in Hamburg

1757 zog H. C. Schimmelmann nach Hamburg und kaufte das Gottorpsche Palais. Er wurde jedoch nicht in Hamburg eingebürgert.

In den „Gottorpschen Verträgen“ handelte er für Hamburg die Gebietserweiterung Elbinseln mit Dänemark aus. Er wurde Minister in den dänischen Gebieten in Niedersachsen (Oldenburg und Delmenhorst).

Das Gebäude fiel 1906 dem Brand der in der Nähe liegenden  Michaeliskirche zum Opfer.

Berkenthinsches Palais in Kopenhagen

1761 kaufte H. C. Schimmelmann das Berckenthinsche Palais als Winterwohnsitz vom Grafen C. A. von Berckenthin.  Es liegt in der Nähe des königlichen Schlosses in Kopenhagen. Heute ist es das Logenhaus der „Odd Fellows“.

Thulemeyersches Palais in Berlin

H. C. Schimmelmann kaufte 1765 das in der Oberwallstraße in Berlin gelegene Palais des preußischen Staatsministers von Thulemeyer.

( Die Oberwallstraße mündet rechtwinklig in die Straße „Unter den Linden“.)

Das Mausoleum Wandsbek

1792 wurde das Mausoleum nach Plänen des Schimmelmannschen Hausarchitekten Carl Gottlob Horn fertig gestellt.

Die sterblichen  Überreste von H. C. Schimmelmann und seiner Ehefrau Caroline Tugendreich liegen in zwei Sarkophagen aus weißem Livorno-Marmor.

 

 

Peter Raasch

© Historischer Arbeitskreis Ahrensburg

Januar 2007 

 

Ergänzungen zur Tafel 2

im Schloss Ahrensburg

 

Quellen / Literatur:

Reichsarchiv Kopenhagen

Landesarchiv Schleswig

Landesarchiv Berlin

T. Ceynowa: Das Wandsbeker Herrenhaus

M. Pommerening, J.W. Frank:

Das Wandsbeker Schloss

 

Die Tafelbilder und Ergänzungstexte können in einer DIN A4 Info-Mappe

für 8,- €  im Schloss Ahrensburg

erworben werden.